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Weiterentwicklung
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Growth Mindset – Wie lebenslanges Lernen Innovation fördert

Die Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen nehmen mit dem Fortschritt der Technik stetig zu. Wie jeder Sektor wird auch der Bereich der Bildung durch Technologie disruptiert und erweitert. Lernplattformen wie Udemy oder Udacity ermöglichen der breiten Masse den Zugriff auf qualitativ hochwertigen Unterricht zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Damit stehen der aktuellen wie auch zukünftigen Generationen nahezu unbegrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Argopreneurs beteiligt sich an dieser Verbreitung von Wissen und wird in Zukunft auf Udemy Online-Coachings anbieten. Gemeinsam arbeiten wir daran, Bildung zu schaffen, zu teilen und zu nutzen. Notwendig dafür ist die richtige Grundhaltung: Ein  sogenanntes Growth Mindset, also intrinsische Motivation zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, ist die Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens.
„Ich teile die Welt nicht in Schwache und Starke, in Erfolgreiche und Versager, in die, die es schaffen, und die, die scheitern. Ich teile die Welt in Lernwillige und Lernunwillige.“
―Benjamin Barber, Soziologe

 

Fixed Mindset vs. Growth Mindset

Die Stanford Psychologin Carol Dweck unterscheidet zwischen zwei Arten von Menschen: Denen mit einem statischen und denen mit einem flexiblen Selbstbild (im Original fixed mindset und growth mindset). Das Selbstbild umfasst dabei verschiedene Überzeugungen und Grundhaltungen bezüglich der eigenen Person und der eigenen grundlegenden Eigenschaften, wie bspw. Intelligenz, Talente und Persönlichkeit.
Das statische Selbstbild zeichnet sich durch die Auffassung aus, dass Eigenschaften wie die Ausprägung der eigenen Talente und Intelligenz angeborene, unveränderliche Gegebenheiten sind. Deshalb verbringen Menschen mit dieser Art von Grundhaltung viel Zeit damit, sich Sorgen um ihre eigene Unzulänglichkeiten zu machen – Sie haben das Gefühl, sich selbst und anderen etwas beweisen zu müssen. Das impliziert, dass Niederlagen als persönliches Versagen eingestuft werden. Demzufolge vermeiden Menschen mit diesem Mindset zu große Herausforderungen entweder von vornherein konsequent, oder suchen im Nachgang einen Sündenbock, der die Schuld am Misserfolg trägt.
Das flexible Selbstbild hingegen beschreibt eine Grundhaltung, die eine kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und Eigenschaften zum Ziel hat. Die Ausprägung der eigenen Intelligenz, Talente etc. hängt dabei von der Bereitschaft ab, Zeit und Energie zu investieren. Niederlagen sind daher Anreize zur eigenen Verbesserung und Entfaltung von Potentialen. Statt Schuldigen werden Potentiale gesucht.

 

Das lebenslange Lernen

Diese aktive Suche nach Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung bezeichnet man auch als lebenslanges Lernen – Ein fortlaufendes und selbst-motiviertes Streben nach Wissen. Innovation beginnt oft mit diesem Verlangen nach Verbesserung, gepaart mit einem Willen zur Kreativität, wie man ihn bei Kindern beobachten kann, wenn sie neue Dinge ausprobieren: selbstbewusst und ohne Scham oder Angst vor möglichen Konsequenzen eines Misserfolgs. Diesen Prozess zu durchlaufen erfordert eben jenen Willen zu wachsen – Zusammen mit einer Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen, Risiken einzugehen sowie dem Glauben daran, dass die Anstrengungen es am Ende wert sein werden.





Quellen:
Mindset
Innovation Excellence