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Innovation

Die Geschäftsmodellinnovation: Der entscheidende Schritt zur Marktführerschaft

Erfolgreiche Innovationen beruhen auf gezielten, erlernbaren und wiederholbaren Vorgehensweisen. Die Geschäftsmodellinnovation kann dabei für jedes Unternehmen, das unter Wachstums- und Überlebensdruck steht, eine mögliche systematische Herangehensweise zur Zukunftssicherung darstellen.

Was ist Design Thinking? Das Geheimnis zu Ihrem digitalen Erfolg

Um digitale Technologien in Geschäftspraktiken zu integrieren und mit der Geschwindigkeit der Veränderung Schritt halten zu können, müssen Unternehmen agil und innovativ sein. Der Übergang von Business as usual zu Digital First ist keine leichte Aufgabe. Hier kommt das Design Thinking ins Spiel.

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How To Build A Successful Corporate Accelerator

Immer mehr klassische Unternehmen versuchen, ihre Digitalisierung mit einem eigenen Accelerator-Programm voranzutreiben. Doch oft sind die Ergebnisse unbefriedigend, die Mutterkonzerne lernen nur wenig und viele Startups bleiben erfolglos. Wir haben 5 Best Practices zusammengestellt.

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Growth Mindset – Wie lebenslanges Lernen Innovation fördert

Die Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen nehmen mit dem Fortschritt der Technik stetig zu. Wie jeder Sektor wird auch der Bereich der Bildung durch Technologie disruptiert und erweitert. Lernplattformen wie Udemy oder Udacity ermöglichen der breiten Masse den Zugriff auf qualitativ hochwertigen Unterricht zu jeder Zeit und von jedem Ort aus. Damit stehen der aktuellen wie auch zukünftigen Generationen nahezu unbegrenzte Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Argopreneurs beteiligt sich an dieser Verbreitung von Wissen und wird in Zukunft auf Udemy Online-Coachings anbieten. Gemeinsam arbeiten wir daran, Bildung zu schaffen, zu teilen und zu nutzen. Notwendig dafür ist die richtige Grundhaltung: Ein  sogenanntes Growth Mindset, also intrinsische Motivation zur Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, ist die Grundlage für den Prozess des lebenslangen Lernens.
„Ich teile die Welt nicht in Schwache und Starke, in Erfolgreiche und Versager, in die, die es schaffen, und die, die scheitern. Ich teile die Welt in Lernwillige und Lernunwillige.“
―Benjamin Barber, Soziologe

 

Fixed Mindset vs. Growth Mindset

Die Stanford Psychologin Carol Dweck unterscheidet zwischen zwei Arten von Menschen: Denen mit einem statischen und denen mit einem flexiblen Selbstbild (im Original fixed mindset und growth mindset). Das Selbstbild umfasst dabei verschiedene Überzeugungen und Grundhaltungen bezüglich der eigenen Person und der eigenen grundlegenden Eigenschaften, wie bspw. Intelligenz, Talente und Persönlichkeit.
Das statische Selbstbild zeichnet sich durch die Auffassung aus, dass Eigenschaften wie die Ausprägung der eigenen Talente und Intelligenz angeborene, unveränderliche Gegebenheiten sind. Deshalb verbringen Menschen mit dieser Art von Grundhaltung viel Zeit damit, sich Sorgen um ihre eigene Unzulänglichkeiten zu machen – Sie haben das Gefühl, sich selbst und anderen etwas beweisen zu müssen. Das impliziert, dass Niederlagen als persönliches Versagen eingestuft werden. Demzufolge vermeiden Menschen mit diesem Mindset zu große Herausforderungen entweder von vornherein konsequent, oder suchen im Nachgang einen Sündenbock, der die Schuld am Misserfolg trägt.
Das flexible Selbstbild hingegen beschreibt eine Grundhaltung, die eine kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung der eigenen Fähigkeiten und Eigenschaften zum Ziel hat. Die Ausprägung der eigenen Intelligenz, Talente etc. hängt dabei von der Bereitschaft ab, Zeit und Energie zu investieren. Niederlagen sind daher Anreize zur eigenen Verbesserung und Entfaltung von Potentialen. Statt Schuldigen werden Potentiale gesucht.

 

Das lebenslange Lernen

Diese aktive Suche nach Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung bezeichnet man auch als lebenslanges Lernen – Ein fortlaufendes und selbst-motiviertes Streben nach Wissen. Innovation beginnt oft mit diesem Verlangen nach Verbesserung, gepaart mit einem Willen zur Kreativität, wie man ihn bei Kindern beobachten kann, wenn sie neue Dinge ausprobieren: selbstbewusst und ohne Scham oder Angst vor möglichen Konsequenzen eines Misserfolgs. Diesen Prozess zu durchlaufen erfordert eben jenen Willen zu wachsen – Zusammen mit einer Bereitschaft, die eigene Komfortzone zu verlassen, Risiken einzugehen sowie dem Glauben daran, dass die Anstrengungen es am Ende wert sein werden.





Quellen:
Mindset
Innovation Excellence

 

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Der Kunde 3.0

Der Kunde informiert sich heute nicht nur über Produkte und Leistungen, sondern gibt auch viel über sich preis. Er liked, bewertet, empfiehlt und kommentiert und zeigt so, was seine persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten sind. Der digitale Austausch sorgt dafür, dass Marketing und Vertrieb immer mehr miteinander verschmelzen. Social-Media-Plattformen wie Facebook sowie Test- und Bewertungsplattformen oder Couponing-Dienste ändern das Verhalten von Kunden: das Nachfrageverhalten, das Informationsverhalten, das Kaufverhalten und das Verhalten nach dem Kauf.

Der Kunde 3.0 – seine Wünsche und Vorstellungen

Die Herausforderung für die Unternehmen ist es, den Kunden heute zu erreichen. Denn sein Verhalten hat sich durch die Digitalisierung verändert – er ist selbstbewusst, präsent und fordernd.

Seine Wünsche und Vorstellungen möchte er in die Produktentwicklung mit einbringen. Vor Allem aber ist er informiert. Teilweise weiß der Kunde besser über Produkte und Dienstleistungen Bescheid als die Unternehmen und Händler selbst. Denn er recherchiert im Internet, auf der Homepage, in Blogs und tauscht sich über Konditionen und Bewertungen mit anderen auf Facebook und anderen Social-Media-Plattformen aus. Er liest Bewertungen und Empfehlungen von anderen im Netz und teilt seine Meinungen über Ihre Leistungen und Ihren Service ebenfalls online mit. Dieses extrem veränderte Verhalten hat den Kunden auf ein neues Level gehoben – er ist nun der Kunde 3.0.

Wenn man den Kunden 3.0 erreichen will, muss man so denken wie er. Sie sollten auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Xing LinkedIn und Instagram für den Kunden 3.0 bereitstehen und diese als Servicekanäle nutzen. Was dabei zu beachten ist? Sie müssen da sein, wenn der Kunde da ist. Antworten Sie auf Kundenanfragen nicht erst morgen, sondern direkt. Die Digitalisierung ist ein schnell fortlaufender Prozess und das was Sie nicht bieten, dass wird dann bei anderen Unternehmen gesucht und gefunden. Positive, wie auch negative Beiträge müssen stets mit Professionalität beantwortet werden. Des Weiteren sollten Führungskräfte ihre Mitarbeiter dazu ermuntern, eigenständig zu posten, zu twittern und zu bloggen – unter eigenem Namen und mit Hinweis auf ihr Unternehmen. Das Ziel dahinter ist, dem Kunden 3.0 schon im Netz Hilfestellungen anzubieten und für Fragen da zu sein.

Offline läuft nicht ohne online

Man muss vertriebsintelligent denken und das heißt: man muss offline und online verknüpfen wie Zusatzinfos per Mail zu verschicken, auf die Facebook-Seite des Unternehmens zu verweisen oder im Newsletter zu den eigenen aktuellen Angeboten auf Xing zu verlinken. Auch in klassischen Medien (Kundenmagazin, Flyer etc.) sollten die (potenziellen) Kunden auf Social-Media-Aktionen und -Aktivitäten aufmerksam gemacht werden. Der Kunde 3.0 will hybrid beraten und betreut werden. Er will online sowie auch offline Ansprechpartner haben, die ihn bestmöglich begleiten.

Weniger ist mehr – Qualität vor Quantität

Es ist notwendig hierfür eine Strategie aufzusetzen. Dabei muss beachtet werden, dass Vertrieb und Marketing sowie die Produktentwicklung immer mehr miteinander verschmelzen. Durch Social Media und den Techniken des Mobile Marketing ist Vertrieb immer und überall möglich. Der Kunde 3.0 greift immer mehr in die Produktentwicklung mit ein, denn er weiß was er will. Nützlich wäre es, sich externen Sachverstand zu der Entwicklung einer Vertriebsstrategie zu holen. Natürlich sollte auch die Expertise des eigenen Unternehmens, die immer auf dem neusten Stand sind was Social Trends angeht, genutzt werden.

Gut zu wissen ist, dass es keine Zielgruppen mehr gibt. Jeder Kunde, jeder Käufer ist individuell und vertritt andere Werte. Das wichtigste also ist: bleib up to date! Um auf der Welle der Digitalisierung zu reiten, müssen die Vertriebler stets auf dem Laufenden bleiben: Alles was die Veränderung der Interessengruppen, das Entwickeln neuer Trends, neuer Technologien und neuer Vermarktungsplattformen betrifft, ist wichtig für den Verkauf.

Daher sollte man sich auf den vielfältigen Social-Media- und Webplattformen das Feedback und die Ideen der Kunden, die mitgestalten wollen, einholen und später in die Realität umsetzen. Qualitatives Feedback von wenigen wichtigen Kunden bringt oft mehr als viele unbedachte oder mit Gewinnspielen „erzwungenen“ Likes und Feedbacks von flüchtigen Interessenten.

Der Verkäufer ist kein Verkäufer mehr

Die Digitalisierung ist der neue Antrieb für den Vertrieb, dennoch gilt auch heute: Menschen machen Geschäfte mit Menschen. Menschen vertrauen Menschen – gerade im Verkauf und Vertrieb. Das persönliche Gespräch wird daher wichtiger denn je. Eine gute Vorbereitung ist das A und O im Vertrieb. Auf diversen Social-Media-Kanäle, wie Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter und sonstigen Plattformen – etwa Wikipedia oder branchenspezifische Portale – können interessante Informationen über den Kunden gefunden werden, welche als Aufhänger für den Gesprächseinstieg nützlich sein könnten. Dieses Verfahren bezeichnet man als „6-Icon-Recherche“.

Da der Kunde 3.0 als Experte seiner Interessen besser informiert ist als der Verkäufer, findet so kein klassisches Verkaufsgespräch mehr statt. Der Verkäufer übernimmt die Rolle eines Moderators und ist dafür zuständig, den Kunden durch gute Fragen zu führen, seine Entscheidungen selbst zu treffen. Die Zukunft des Verkaufens ist kein Verkauf. Das ändert alles.